Thomas Selle
* 23.03.1599
† 02.07.1663
16. Mai bis 11. August 2024
Galerie im Brahms-Museum
Sonderausstellung:
425 Jahre Thomas Selle -
Von Zörbig nach Hamburg
Thomas Selle
* 23.03.1599
† 02.07.1663
Galerie im Brahms-Museum
425 Jahre Thomas Selle -
Von Zörbig nach Hamburg
Die Verdienste von Thomas Selle um das Musikleben in Hamburg der frühen Barockzeit sind beträchtlich – und dies nicht nur wegen seiner zahlreichen Kompositionen, sondern auch wegen seiner einflussreichen Funktion als Musikdirektor und seiner organisatorischen Fähigkeiten.
In diesem Jahr jährt sich Selles Geburtstag zum 425. Mal – ein guter Anlass, sich mit ihm und seinem Werk noch einmal näher zu beschäftigen. Das KomponistenQuartier Hamburg sowie das KulturQuadrat Schloss Zörbig zeigen eine Sonderausstellung, die sich Selles Biografie aus verschiedenen Perspektiven annähert.
Ergänzend würdigen Konzerte des Ensembles The Muses‘ Fellows in Zörbig, Leipzig und Hamburg das musikalische Schaffen Selles.
In der Galerie im Brahms-Museum werden neben einem Exkurs zur Musikgeschichte seiner Heimatstadt Selles Netzwerk sowie sein Wirken auf die Kirchenmusik Hamburgs und sein OEuvre beleuchtet. Besonders freuen wir uns, mit einer von Selles originalen historischen Notenhandschriften, der Salzwedeler Selle-Handschrift, auch einen historischen Eindruck vermitteln zu können.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr
Eintritt
11 € / erm. 8 €
Kinder bis 6 Jahre frei, 7 bis 12 Jahre 2 €
Feiertage
Karfreitag, Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr:
GESCHLOSSEN
Ostersonntag/ Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstsonntag/ Pfingstmontag, 3. Oktober, 31. Oktober:
GEÖFFNET 10:00-17:00
Barrierefreiheit
Die Ausstellungsräume des KQ sind weitgehend barrierefrei zugänglich. Das historische Gebäude der Brahms-Ausstellung (Peterstraße 39) erfordert Trittsicherheit (Bodenschwellen, eine steile historische Treppe, kein Aufzug).
Führungen
Die Museen können ohne Führung erkundet werden. Gerne bieten wir Ihnen Gruppenführungen zu unterschiedlichen Themen an. Mögliche Sprachen: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Spanisch, Französisch.
Das KomponistenQuartier Hamburg (KQ) vereint in Laufweite des Michels sechs kleine Museen zu Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Adolf Hasse, Fanny und Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Gustav Mahler. In der historisch anmutenden Peterstraße, eine der schönsten Straßen der Hansestadt, kann man ihr Leben und Werk erkunden. Denn sie alle waren der Hansestadt verbunden – durch Familie, kreative Schaffensphasen und Begegnungen oder Stationen ihres Berufs.
2015 als Kooperation zwischen sechs Komponistengesellschaften gegründet, macht das KQ die reiche und lang tradierte Musikgeschichte der Stadt Hamburg zugänglich und trägt zur Fortschreibung dieser Geschichte bei. Musik – Geschichte – Hamburg: Drei Säulen, die Auftrag und Selbstverständnis des KQ umreißen.