Johann Adolf Hasse

 

 

Das Hasse-Museum im KQ zeichnet den Weg des einflussreichen Opernkomponisten von seiner Kindheit und Jugend in Hamburg bis in die Musikzentren des 18. Jhds. nach - ein Weg, den er gemeinsam mit seiner Frau ging, der umjubelten Sopranistin Faustina Bordoni.

Johann Adolf Hasse

* 23. oder 24.3.1699 Bergedorf - † 16.12.1783 Venedig

 

 

Von (Hamburg-) Bergedorf in die Welt - eine herausragende Karriere

Johann Adolf Hasse gilt als einflussreichster deutscher Opernkomponist an der Schwelle zur frühen Klassik. Er perfektionierte die damals gängige Form der Opera seria und setzte neue Maßstäbe in der europäischen Opernmusik. Auf dem Gebiet der Kirchenmusik war Hasse nicht weniger erfolgreich. Seine Messen und Oratorien wurden in ganz Europa aufgeführt.

 

Ein Glücksfall war die fruchtbare Zusammenarbeit Hasses mit seiner Ehefrau, der gefeierten Sängerin Faustina Bordoni. Sie steigerte die Popularität beider Künstler sogar noch. 

Das KQ zeichnet den Weg dieses bedeutenden Künstlers von der Kinder- und Jugendzeit um und in Hamburg bis in die Musikzentren des 18. Jahrhunderts nach.

 

Zahlreiche Dokumente – darunter originale Libretti, Entwürfe von Bühnenbildern und  Kostümen sowie historische Musikaliendrucke – vermitteln ein vielseitiges Bild von Hasses Leben und Wirken an den europäischen Theatern und Höfen. Und am originalgetreuen Modell einer Barockoper kann man das Zusammenspiel nachvollziehen, das dafür sorgte, dass die Primadonna in den Himmel schweben konnte.

Hasse-Gesellschaft-Bergedorf e.V.

Die Hasse-Gesellschaft-Bergedorf e.V. arbeitet durch Forschung, Vermittlung und Konzerte unermüdlich daran, die Musik des wohl berühmtesten Komponisten seiner Zeit lebendig zu halten. 

 

Als eine Besonderheit ist die Hasse-Gesellschaft die einzige, die im tatsächlichen Geburtshaus Hasses in Bergedorf ihren Sitz hat, in direkter Nähe von Kirche und Schloss. Neben dem Betrieb des Museums im KQ ist die Sanierung und der Erhalt des Gebäudes ein zentrales Anliegen für die Gesellschaft. 

 

Hasse-Gesellschaft-Bergedorf e.V.

"Für manchen Gast ist Johann Adolf Hasse der vielleicht am wenigsten bekannte ‚Bewohner‘ des KomponistenQuartiers – und dies, obwohl er unbestreitbar einer der prominentesten und beliebtesten Komponisten im mittleren Drittel des 18. Jahrhunderts war. Schon Romain Rolland hatte die Verdrängung Hasses aus dem allgemeinen Bewusstsein als eine der größten Ungerechtigkeiten der Geschichte bezeichnet. Das Hasse-Museum im KomponistenQuartier bietet endlich die Möglichkeit, den Komponisten mit der ganzen Vielfalt seines Wirkens zu präsentieren."


Wolfgang Hochstein für die Hasse-Gesellschaft Bergedorf zum KQ-Jubiläum 2025

Ihr Besuch im KomponistenQuartier

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr

 

Eintritt

11 € / erm. 8 €

Kinder bis 6 Jahre frei, 7 bis 12 Jahre 2 €

 

Feiertage

Karfreitag, Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr:

GESCHLOSSEN

 

Ostersonntag/ Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstsonntag/ Pfingstmontag, 3. Oktober, 31. Oktober:

GEÖFFNET 10:00-17:00  

Barrierefreiheit

Die Ausstellungsräume des KQ sind  weitgehend barrierefrei zugänglich. Das historische Gebäude der Brahms-Ausstellung (Peterstraße 39) erfordert Trittsicherheit (Bodenschwellen, eine steile historische Treppe, kein Aufzug).

 

Führungen

Die Museen können ohne Führung erkundet werden. Gerne bieten wir Ihnen Gruppenführungen zu unterschiedlichen Themen an. Mögliche Sprachen: Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Spanisch, Französisch.

 

Weitere Infos zu Ihrem Besuch

Das KomponistenQuartier Hamburg

Das KomponistenQuartier Hamburg (KQ) vereint in Laufweite des Michels sechs kleine Museen zu Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Adolf Hasse, Fanny und Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Gustav Mahler. In der historisch anmutenden Peterstraße, eine der schönsten Straßen der Hansestadt, kann man ihr Leben und Werk erkunden. Denn sie alle waren der Hansestadt verbunden – durch Familie, kreative Schaffensphasen und Begegnungen oder Stationen ihres Berufs.

2015 als Kooperation zwischen sechs Komponistengesellschaften gegründet, macht das KQ die reiche und lang tradierte Musikgeschichte der Stadt Hamburg zugänglich und trägt zur Fortschreibung dieser Geschichte bei. Musik – Geschichte – Hamburg: Drei Säulen, die Auftrag und Selbstverständnis des KQ umreißen.

 

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