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Viele Hamburgerinnen und Hamburger definieren sich über ihre Liebe zur Musik. Nicht nur bedeutende Spielorte wie die Staatsoper, die Laeiszhalle und Kampnagel zeugen davon, sondern auch die vitale klassische und moderne Musik- und Clubszene bis hin zum Reeperbahnfestival. Die Musikstadt Hamburg blüht und gedeiht! Und Hamburg hat in den nächsten Jahren viel vor, was die Welt weiter „aufhorchen“ lassen wird. Mit der Elbphilharmonie entsteht ein neues Wahrzeichen, das in Europa und der Welt seinesgleichen sucht.

Mit dem KomponistenQuartier, getragen von bürgerschaftlichem Engagement und Partnern aus Politik und Kultur, leisten wir unseren Beitrag zur Musikstadt Hamburg, indem wir die historischen Fundamente und Verbindungslinien, die bis heute wirken, aufzeigen und vermitteln. Eine spannende Mischung aus sinnlichen Ausstellungspräsentationen, Objekten und der Einsatz moderner Medien wie Bild- und Hörstationen machen Musikgeschichte anschaulich und auf lebendige Art und Weise erfahrbar.

Originale Libretti, Musikalien, Entwürfe von Bühnenbildern, Musikinstrumente, Konzertprogramme, Briefe und andere Schriftstücke sind Ausgangspunkt für vielfältige Entdeckungsreisen. So werden die Besucher auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Komponisten näher kennenlernen: Was kostete im 18. Jahrhundert ein Notendruck und wie wurde dieser hergestellt? Zu welchen Anlässen wurde welche Musik gespielt? Wie funktionierte damals ein Opernbetrieb und welches Publikum kam zu den Vorstellungen?

Durch ihre Musik lassen sich die Komponisten ganz unmittelbar kennenlernen. Hörbänke und Medienstationen in den Museen, aber auch Gesprächskonzerte im Lichtwarksaal eröffnen verschiedene Möglichkeiten, um sich auf eine spannende, musikalische und geschichtliche Auseinandersetzung einzulassen.

Mit Georg Philipp Telemann, Johann Adolf Hasse, Carl Philipp Emanuel Bach, Fanny und Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Gustav Mahler versammelt das KomponistenQuartier heute vier und künftig sechs Komponisten und eine Komponistin an einem Ort.

Zwischen ihnen lassen sich zu unterschiedlichsten Themen und Fragestellungen Verbindungen über die Musikepochen hinweg herstellen. Dies ist die Grundlage für die Entwicklung eines interaktiven, modular aufgebauten Medienkonzepts. Besucher werden so ihren Rundgang durch das KomponistenQuartier individuell gestalten können.